Miteinander Arbeiten – Hennef Inklusiv

Die Wirtschaftsförderung und die Stabstelle Inklusion der Stadt Hennef unterstützen Unternehmerinnen und Unternehmer dabei, neue Mitarbeiter und Auszubildende zu finden. Mit dieser Seite möchten wir Sie gezielt auf Menschen mit Schwerbehinderung als potentielle Arbeitnehmer aufmerksam machen. Hier finden Sie Informationen zu Förderprogrammen und Beratungsangeboten, sowie Kontaktdaten zu Ihren Ansprechpartnern, auch für den Fall, dass Arbeitnehmer im Laufe ihres Angestelltenverhältnisses von einer Behinderung betroffen werden.

Ansprechpartner

Navigator durch den Förderdschungel

Vermutlich wissen Sie, dass es erhebliche finanzielle Unterstützung für Unternehmen mit inklusiven Arbeitsplätzen gibt. Sie denken aber vielleicht auch, dass es aufwändig und kompliziert ist, die jeweils zuständigen Organisationen zu finden.

Ali Atak ist Inklusionsberater bei der IHK Bonn und weiß, an wen Sie sich in welcher Situation wenden müssen. Er hilft Ihnen, die richtigen Mitarbeiter zu finden, unterstützt Sie in allen arbeitsrechtlichen Frage und sorgt dafür, dass sie die verschiedenen Fördermöglichkeiten wirklich ausschöpfen. Das gilt natürlich auch, wenn ein Mitarbeiter während Ihres Arbeitsverhältnisses von einer Schwerbehinderung betroffen wird. Wussten Sie, dass ein Arbeitgeber bis zu 96 Monate lang bis zu 70% des Lohns vom Integrationsamt erstattet bekommen kann?

Kontakt:

Herr Atak berät Sie gerne vor Ort in Ihrem Unternehmen, bspw. auch, wenn es um die behindertengerechte Ausstattung eines Arbeitsplatzes geht.

bonn-rhein-sieg-fairbindet

bonn-rhein-sieg-fairbindet ist ein Netzwerk aus Gebietskörperschaften und regionalen Unternehmen, die sich aktiv für das Thema „Inklusion am Arbeitsmarkt“ in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis einsetzen. Dieses Netzwerk hat eine großartige Informationsplattform für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zusammengestellt. Perfekt für den Einstieg ins Thema!

Weitere Infos: https://www.bonn-rhein-sieg-fairbindet.de.

Veranstaltung für Unternehmer

„Miteinander arbeiten – Hennef inklusiv“

  • 5. September 2019, 19 bis 21.30 Uhr,
    Meys Fabrik, Beethovenstraße

An diesem Abend bringen wir Sie mit Ihren wichtigsten Ansprechpartnern für alle Fragen rund um inklusive Arbeitsplätze in Kontakt: Im Speed Dating lernen Sie Vertreter des LVR, der Industrie- und Handelskammern Bonn und Köln, der Handwerkskammer Köln, der Rhein-Sieg-Werkstätten, der Arbeitsagentur und des Jobcenters kennen. Sie erhalten viele Informationen, z.B. über Förderprogramme oder rechtliche Themen, und haben die Gelegenheit, Ihre Fragen zu stellen.

Zum Einstieg berichtet ein Hennefer Unternehmer über seine Erfahrungen mit schwerbehinderten Mitarbeitern. In einem kurzen Vortrag stellt Buchautor Jürgen Schöntauf die Frage nach der Vereinbarkeit von wirtschaftlichem Erfolg und sozialem Engangement. Abschließend diskutieren Hennefer Unternehmer und Vertreter der Organisationen über die Frage, wie Arbeitgeber besser unterstützt werden können. Diskutieren Sie mit!

Auch personalverantwortliche oder interessierte Mitarbeiter sind herzlich willkommen. 

Melden Sie sich hier an: miteinander-arbeiten(at)hennef.de. Bitte Teilen Sie uns bei der Anmeldung mit, ob ihr Unternehmen bereits inklusive Arbeitsplätze hat und Sie Mitarbeiter oder Auszubildende mit Schwerbehinderung beschäftigen. Danke!
 

Stärken und Kompetenzen

Menschen mit Schwerbehinderung haben viele Stärken und Kompetenzen! Unter ihnen befinden sich sowohl erfahrene Arbeitnehmer, die im Laufe ihres Berufslebens einen GDB (Grad der Behinderung) bekommen haben, als auch Arbeitsuchende, die von Geburt an eine körperliche oder geistige Einschränkung haben. Diese sind oftmals Berufsanfänger, die ein großes Interesse an einem Ausbildungsplatz haben. Wie alle Arbeitsuchenden bringen auch Menschen mit GDB sehr unterschiedliche Fähigkeiten mit. Und genau deshalb ist die Chance so groß, dass Sie in dieser Zielgruppe die passenden Mitarbeiter für Ihre vakanten Stellen finden!

Übrigens: Unter Menschen mit GDB ist der Anteil derjenigen, die eine betriebliche, schulische oder akademische Ausbildung haben, sogar höher als bei anderen Arbeitslosen!