Hans Bollinger liest „Unterwegs in Polen“

Am 27. November veranstaltet der Verein für „Europäische Städte-Partnerschaft Hennef“ eine Lesung mit Hans Bollinger.

Am 27. November veranstaltet der Verein für „Europäische Städte-Partnerschaft Hennef“ eine Lesung mit Hans Bollinger.

(1.10.2019, ms) Am 27. November veranstaltet der Verein für „Europäische Städte-Partnerschaft Hennef“ um 19:30 Uhr eine Lesung mit dem Pädagogen, Musiker und Buchautor Hans Bollinger. Er stellt sein Buch „Unterwegs in Polen“ in den Räume der Arbeitsgemeinschaft „Neues Leben“, Theodor-Heuss-Allee 7, Hennef (Eingang an der Rückseite des Gebäudes) vor. Die Lesung wird von ihm selbst durch Lieder umrahmt. Der Eintritt ist frei.

Das Buch „Unterwegs in Polen“

Diesseits der Grenze weiß man nur wenig von den massiven Veränderungen der vergangenen vier Jahrzehnte, die Polen zu einem modernen europäischen Land werden ließen. Doch gerade die Begegnungen mit einfachen Menschen haben es Bollinger angetan: Bergleute, Köhler, Förster und Bauern, die in schwierigen Verhältnissen ihr persönlichen Glück zu meistern versuchen. Der Pädagoge und Musiker Hans Bollinger engagiert sich intensiv für einen partnerschaftlichen Austausch mit Polen. „Unterwegs in Polen“ ist eine ganz persönliche Liebeserklärung an ein unterschätztes Land, das es zu entdecken gilt.

Der Autor Hans Bollinger

Hans Bollinger, Pädagoge, Musiker, Schulleiter, Volkssänger, bereist seit nun 40 Jahren Polen. Seit 1976 mit einer Polin aus Schlesien verheiratet, kennt er Polen besser als seine deutsche Heimat, von Danzig bis Bialystock, von Stettin über Krakau nach Przemysl, von Posen bis Warschau. Alle Gegenden Polens, viele Naturschutzgebiete sind ihm bestens vertraut. Hans Bollinger lebt im Saarland an der französischen Grenze und leitet seit 20 Jahren den trinationalen Verein „Begegnungen auf der Grenze – Rencontres à la frontière – Spotkania nagranicy“ mit dem er intensiven Kulturaustausch mit Polen und Frankreich organisiert. Die letzten zehn Jahre war er Leiter des ebenfalls trinationalen Schullandheimes Spohns Haus, wo er zahlreiche deutsch-polnisch-ukrainische Begegnungsmaßnahmen für Schülerinnen und Schüler durchgeführt hat. Seit fünf Jahren gibt es im Saarland eine Deutsch-Polnische-Gesellschaft, bei der er zweiter Vorsitzender ist. All diese Aktivitäten haben ihm eine Reihe von Auszeichnungen eingebracht: neben dem Bundesverdienstkreuz erhielt er vom polnischen Staatspräsidenten das Kavalierskreuz, vom polnischen Außenminister die Auszeichnung Bene merito, von der Seijmik-Präsidentin in Podkarpackie die Verdienstmedaille der Woiwodschaft Podkarpackie und vom polnischen und deutschen Staats- beziehungsweise Bundespräsidenten in Verbindung mit dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk die Auszeichnung „Guter Nachbar“. Am 13. Oktober 2016 erhielt er vom Stadtpräsidenten der Stadt Krakau die Auszeichnung „honoris gratia“. Im März 2018 wurde ihm wegen seiner Verdienste im Engagement um die deutsch-polnischen schulischen Beziehungen von der polnischen Staatsministerin für die Schulen die höchste Auszeichnung verliehen, die das Ministerium verleihen kann: die Ehrenmedaille der Kommission für Nationale Bildung (kurz: KEN-Medaille).

Nun hat Hans Bollinger auf Drängen vieler Freunde seine Erlebnisse auf den zahllosen Reisen in 40 Jahren durch Polen aufgeschrieben und in einem Buch mit dem Titel „Unterwegs in Polen“ veröffentlicht. Der Untertitel lautet: Begegnungen mit Menschen, ihrer Geschichte und Heimat.

Weitere Informationen gibt es unter www.Hans-Bollinger.de.