Labyrinth für den Kurpark: Bauarbeiten starteten

Der Baubetriebshof startete mit den Bauarbeiten zu dem Projekt „Ein Labyrinth für den Kurpark“. Foto: Ingo Eisner

Der Baubetriebshof startete mit den Bauarbeiten zu dem Projekt „Ein Labyrinth für den Kurpark“. Foto: Ingo Eisner

(16.7.2019, ms) Die Bauarbeiten zu dem Projekt „Ein Labyrinth für den Kurpark“, das von Sigrid Klein ins Leben gerufen wurde, starteten am 2. August. Denn das notwendige Geld ist nun durch Sponsoren zusammengekommen. Das Labyrinth entsteht im Hennefer Kurpark, in der Nähe der Vogelvoliere. Unterstützt wird das Projekt außerdem von der Stadt Hennef, der Evangelischen Kirchengemeinde Hennef, dem Landschaftsarchitekten Martin Tochtrop sowie vom Bildhauer Markus Weisheit, der zusammen mit Sigrid Klein einen Labyrinth-Stein, der später das Zentrum des Labyrinthes bilden wird, angefertigt hat. Offiziell eingeweiht wird das Labyrinth von Bürgermeister Klaus Pipke am 19. September um 11 Uhr.

Inspiriert von dem berühmten Labyrinth in der Kathedrale von Chartres, kam Sigrid Klein vor rund zwei Jahren auf die Idee, einen geistlichen Ort im Hennefer Kurpark für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hennef zu erschaffen. „So ein Labyrinth kann auf ganz vielfältige Weise helfen unser Leben zu verstehen und im wahrsten Sinne des Wortes Schritt für Schritt die eigene Mitte zu finden“, sagte Siegrid Klein. Labyrinthe werden oft mit Irrgärten verwechselt, sind aber das genaue Gegenteil. Ein Labyrinth kennt keine Irrwege oder Sackgassen. Es bietet eine klare Wegführung, die der Meditation dient. Wie im Leben kommt man dabei seinem Ziel manchmal zum Greifen nahe, wird dann wieder anscheinend davon abgeführt, kommt ihm aber dennoch mit jedem Schritt näher. Es ergibt sich ein Pilgerweg auf engstem Raum. Man kann ein Labyrinth alleine oder in Gruppen gehen. Als offenen Weg, oder gebunden an Texte. Einfach so, oder im Gottesdienst. Es gibt ungezählte, vielseitige Möglichkeiten.

Das Besondere am „Labyrinth für den Kurpark“ ist der barrierefreie Zugang. Den Entwurf, basierend auf der Form „Petite Chartres“, hat Pfarrer Niko Herzner mit Sigrid Klein entwickelt. Die Stadt Hennef stellt eine Fläche im Kurpark zur Verfügung und wird nach Fertigstellung die Verantwortung für das Labyrinth übernehmen.