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Rezension zu "Saphirblau" von Kerstin Gier

Küssen in einem Beichtstuhl? Geht gar nicht, findet der kleine Wasserspeier-Dämon Xemerius. Wer dies tut? Gwendolyn und Gideon, die uns schon aus dem ersten Band der Trilogie bekannt sind. Und den sollte man gelesen haben, bevor man mit dem 2. Band beginnt, denn sonst versteht man kaum etwas. In „Rubinrot“ lernen wir die 16-jährige Schülerin Gwendolyn kennen, die aus einer Familie stammt, in der es das Zeitreise-Gen gibt. Alle denken, ihre Cousine Charlotte habe dieses Gen und diese wird deshalb auch besonders vorbereitend erzogen.



Cover zu „Saphirblau“ von Kerstin Gier
Aber dann geschieht es – es zeigt sich, dass Gwendolyn die Gen-Trägerin ist und nun mit dem gut aussehenden Gideon Zeitreisen absolvieren muss. Ihr Leben steht Kopf, sie verliebt sich in Gideon und der erste Band endet mit einem echten Cliffhanger – jener besagten Kussszene im Beichtstuhl.
Und genau dort setzt der Anfang 2010 erschienene 2. Band „Saphirblau“ nahtlos an. Mit Xemerius findet Gwendolyn einen echten Freund, der sie unterstützt – sie hat nämlich die Gabe, Geister und Dämonen sehen und hören zu können. Und diese Hilfe hat sie auch dringend nötig, denn ihr Alltag wird ganz schön chaotisch, mit all dem, was von ihr verlangt wird:
Schulbesuch und Hausaufgaben; die geheimnisvolle Gesellschaft der Zeitreisenden davon überzeugen, dass sie ein verlässliches Mitglied dieser Gruppierung ist; mehrere gefährliche Zeitreisen absolvieren, Menuett tanzen lernen und, und, und. Daneben muss Gwendolyn noch damit leben, dass sich Gideon, in den sie doch so verliebt ist, sich merkwürdig verhält und hat noch nicht mal die Zeit, sich in Ruhe mit ihrer besten Freundin darüber auszutauschen. Ein spannend und witzig geschriebener Jugendroman, der viele offen gebliebene Fragen des ersten Bandes beantwortet und wiederum mit einem Cliffhanger endet – nun muss auf den dritten Band „Smaragdgrün“ gewartet werden.

Martina Hamacher (3/2010)


Sie finden diese Bücher unter Jugend Freundschaft - Liebe und im Bestseller-Regal.