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500 Tage starkes Engagement vor Ort

Klimabündnis für Kinder, Jugend und Familie

(04.03.2010, ab) Am 25. Oktober 2008 gründeten Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, des Jugendhilfeausschusses und zahlreicher Vereine und Verbände das „Klimabündnis für Kinder, Jugendliche und Familien in Hennef“. Gemeinsam wollen die Akteure die Lebensbedingungen von Kindern, Jugendlichen und Familien in Hennef nachhaltig weiter verbessern. Dafür wurden bei der Auftaktveranstaltung vor fast anderthalb Jahren sechs Arbeitsgruppen eingerichtet, die sich mit unterschiedlichen Themen aus den Bereichen Verkehrsicherheit, Spielflächen, öffentlichen Aufenthaltsräumen, dem Schulalltag, der Mitwirkung am Stadtleben und generationenübergreifenden Themen beschäftigen. Nach rund 500 Tagen haben diese nun bereits erste Erfolge zu verbuchen.



„Gemeinsam gegen Einsam“


Die generationenübergreifende Arbeitsgruppe „Gemeinsam gegen Einsam“ hat zum Beispiel das Generationenkino ins Leben gerufen und bereits dreimal gemeinsam mit dem Kurtheater Hennef e.V. Filme zu dem Thema „Jung und Alt“ präsentiert. Im Vorfeld der Filmvorführungen bestand für interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich persönlich mit den Mitgliedern der Gruppe über aktuelle Themen auszutauschen. Für die Zukunft plant die Arbeitsgruppe einen regelmäßig stattfindenden Spielenachmittag in einem der Hennefer Seniorenheime.

„Verkehrssichere Innenstadt“


Die Arbeitsgruppe „Verkehrssichere Innenstadt“ hat sich mittlerweile dem bereits bestehenden Arbeitskreis „Sauberkeit und Sicherheit in der Stadt Hennef“ angeschlossen. Um die Verkehrssicherheit auf Hennefer Straßen weiter zu erhöhen, planen die Beteiligten die Aktion „Radwegdetektive“. Die Radwegdetektive, Schülerinnen und Schüler des Städtischen Gymnasiums Hennef, sollen mit einer vom Netzwerk für Verkehrssicherheit NRW zur Verfügung gestellten Aktionsbox ihren Schulweg erkunden und gefährliche Stellen genauer unter die Lupe nehmen. Die Verbesserungsvorschläge der Schülerinnen und Schüler sollen so zu einer Erhöhung der Schulwegsicherheit auf den Schulwegen zum Schulzentrum an der Fritz-Jacobi-Straße beitragen.

„Spielen erwünscht, überall und von allen!“


Die AG „Spielen erwünscht, überall und von allen!“ setzt sich für mehr Toleranz und Akzeptanz von Kinderspiel ein. Insbesondere will die Gruppe an Spielorten, wie Kindergärten, Spielplätzen und Schulhöfen vermitteln, wenn es zu Spannungen kommt. So hat die Arbeitsgruppe bereits in einem Fall ein Anwohnertreffen durchgeführt und zur Entspannung der Situation beigetragen.

„Eine Schule für Alle“


Ziel der Arbeitsgruppe „Eine Schule für Alle“ ist der Auf- und Ausbau eines Netzwerkes von Hennefer Einrichtungen und Institutionen, die sich für die Integration von behinderten Kindern und Jugendlichen in den Schulen einsetzen. Im Rahmen der Arbeitsgruppe finden regelmäßig Treffen und ein Aktiv-Familiennachmittag (Open-House) zum Spielen, Bewegen und Kennenlernen statt.

Mitmachen


Interessierte und engagierte Bürgerinnen und Bürger, Institutionen und Unternehmen sind jederzeit herzlich willkommen, sich an den Arbeitsgruppen zu beteiligen! Ansprechpartnerin zwecks Kontaktaufnahme zu den Arbeitsgemeinschaften ist im Amt für Kinder, Jugend und Familie Regina Henkel, Tel.: 02242 / 888-415.

Informationen über die bundesweite Initiative und konkrete Beispiele aus den Bündnissen sind im Internet unter www.lokale-buendnisse-fuer-familie.de abrufbar.