Rezension zu "Brendels Fantasie" von Günther Freitag
In dem 2009 erschienenen Roman erfährt der reiche Fabrikant Höller, dass er einen inoperablen Gehirntumor hat, somit nicht mehr lange leben wird und entscheidet sich, seinen Lebenstraum zu verwirklichen: der berühmte österreichische Pianist Alfred Brendel soll für ihn Schuberts Wandererfantasie spielen.
Abhalten lässt er sich von nichts und niemanden, zumal er seine Frau, eine Staatsanwältin, seinen Sohn, einen rücksichtslosen Karrieristen und seine lebensuntüchtige Tochter verachtet. Er verkauft zum Entsetzen seiner Familie seine gut gehende Firma und bricht in die Toskana auf.
Abhalten lässt er sich von nichts und niemanden, zumal er seine Frau, eine Staatsanwältin, seinen Sohn, einen rücksichtslosen Karrieristen und seine lebensuntüchtige Tochter verachtet. Er verkauft zum Entsetzen seiner Familie seine gut gehende Firma und bricht in die Toskana auf.
Freitag schildert subtil und oftmals sehr skurril einen Besessenen im Angesicht des Todes, der diesem ausweichen will, aber dennoch immer wieder auf ihn trifft.
Ein ungewöhnlicher, aber bemerkenswerter Roman.
Martina Hamacher (1/2010)
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